Dear Apple: Was wir uns für das iPhone 5 wünschen

Gerüchte, Gerüchte, Gerüchte. Trotz der teilweise grandiosen Fehleinschätzung zum damaligen iPhone 5, das sich als 4S entpuppte, befindet sich das Gossip-Level rund um ein iPhone 5 seit Anfang des Jahres im roten Bereich. Wir halten kurz inne und schicken lieber einen Wunschzettel gen Cupertino: Das wünschen wir uns für das kommende Apple-Smartphone.

Einer der Durchstarter der am Wochenende geendeten Consumer Electronics Show in Las Vegas ist das Startup HZO. Mit einer genialen Technik schützt das Unternehmen die User vor dummen Pannen und Versicherungen vor Auszahlungen. Durch eine Versiegelung werden Gadgets wasserfest. Nicht im Sinne von “spritzfest”, sondern im Sinne von “versenk es in der Badewanne und es spielt trotzdem deine Musik ab”.

Wie das folgende Video eindrucksvoll beweist. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, dass Apple sich auf der Consumer Electronics Show (CES) interessiert gezeigt hätte. Dass dafür nicht die Fließbänder in Shenzen gestoppt werden, ist uns klar. Aber trotzdem wäre ein wasserabweisendes iPhone 5 mehr als sinnvoll und der Hingucker auf jeder Poolparty.

Wenn wir schon dabei sind, uns ein Traum-iPhone zusammenzustellen, dann doch bitte gleich ohne Home-Button. Auf den können iPhone-Nutzer dann auch noch verzichten. Dann doch lieber zwei berührungsempfindliche Buttons im Rahmen unterbringen. Das sieht schicker aus und lässt mehr Platz für ein größeres Display.

Fünf Zoll, wie etwa beim gelungenen Samsung Note, dürften es dann schon sein. Immerhin muss man als iPhone-User der wachsenden Android-Konkurrenz auch displaytechnisch etwas entgegensetzen können.

Größerer Bildschirm? Das sorgt auch für Platz unterm Display. Der ließe sich beispielsweise mit allerlei nützlichen Chips füllen. Beispielsweise einem Nahfeldchip (NFC), der von der IT-Welt als Zukunft der Bezahlung gehandelt wird. Noch verfügen nur wenige Smartphones, darunter das Android-Flaggschiff Galaxy Nexus, auf die neue Technologie. Aber auch iPhone-User würden sich darüber freuen, das Portemonnaie öfters mal zu Hause zu lassen, weil es sich doch viel leichter mit dem Smartphone bezahlen lässt.

Wo wir schon bei der Umbau unter der Haube sind: Ein Quadcore-CPU, wie Bloomberg ihn im iPad 3 vermutet, braucht nicht nur mehr Platz, sondern auch mehr Power. Also bitte, bitte, liebe Ingenieure in Cupertino: Schenkt uns mehr Akkulaufzeit. Freilich findet sich in einer industrialisierten Gesellschaft an jeder Ecke eine Steckdose. Aber letzten Endes gehört das kabelgebundene Telefon doch endgültig in die Nuller-Jahre verabschiedet, oder nicht?

Wir lieben Gorilla Glass. Ds iPhone 4S sieht durch das gehärtete Glas hochwertiger aus als seine Plastik-Vorgänger. Und dennoch: Kanten. Bei beinahe jedem Apple-Gerät verpönt, erlaubte die erste Generation des Gorilla Glass kein nahtloses Design. Auf der CES stellte Hersteller Corning die zweite Generation vor: Sie soll Einfassungen überflüssig machen. Damit ließe sich ein einziger gewölbter Glasbody konstruieren, ein Handschmeichler, der Fans mit seinen runden Formen an den geplanten Apple Campus 2, die neue Firmenzentrale in Cupertino, erinnern dürfte.

Mit der acht Megapixel starken Kamera auf der Rückseite sind wir derweil ganz zufrieden. Aber auf der Vorderseite muss schon ein bisschen mehr kommen: Bei gefühlten zwei Megapixeln und einem Rauschen bei schlechter Beleuchtung, das an einen Piratesender erinnert, macht Videochatten über Facetime nur mäßig Spaß. Mit einer besseren Optik auf der Vorderseite ließe sich das iPhone auch endlich für Teenies als perfekte Ich-lach-mit-meinen-Girls-in-die-Kamera-und-halte-sie-dabei-Knipse nutzen.

Apropos Platz: Wenn die Schweizer es schon schaffen, ein Terabyte in ein Offiziersmesser zu zwängen, dürfte es doch für die Meister der Miniaturisierung ein Leichtes sein, ein bisschen mehr Speicher zu spendieren, oder? Denn manchmal sind selbst 64 Gigabyte nicht genug, Apple.

Das alles hätten wir gerne fair und nicht auf Kosten der Sicherheit und Freizeit der Angestellten von Zuliefererfirmen im Ausland produziert. Dass Du mit Deinem jüngsten Transparenz-Report auf einem guten Weg bist, wissen wir zu schätzen.

Oh. Etwas hätten wir beinahe vergessen: Bitte bescher uns nie, nie wieder diese hässlichen Bumper! Auf eine Gummistoßstange für Smartphones können wir getrost verzichten.

So, nun seid Ihr gefragt: Was darf auf Eurer iPhone-Wunschliste auf keine Fall fehlen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren oder auf facebook.com/m.Das.Magazin.

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