Update – Das sind die stärksten Android-Tablets zur Weihnachtszeit

Smartphones und Tablets sind auch in der Vorweihnachtszeit ein beherrschendes Thema, wenn es um Lifestyle und Unterhaltung geht. Einer Nielsen-Studie nach wollen viele Kinder ein iPad unter dem Weihnachtsbaum sehen. Doch das iPad kann mit bestimmter Ausstattung teuer ausfallen und bietet im direkten Vergleich weniger als die immer stärker werdende Android-Konkurrenz. Die Redaktion hat für euch die Android-Favoriten für Weihnachten zusammengestellt.

44 Prozent der US-amerikanischen Kids wünschen sich ein iPad zu Weihnachten. Das sagt jedenfalls eine aktuelle Studie der Marktforscher von Nielsen. Wir finden die Entwicklung hin zu Tablet-PCs verständlich. Doch warum das iPad? Es kann nicht nur teuer ausfallen, es bietet auch bei weitem keine überlegene Ausstattung. Dies bewies gerade letzte Woche Stiftung Warentest mit seinem Tablet-Test: Testsieger war das Android-Tablet Samsung Galaxy 10.1. 

iPad hinkt hinterher

Nicht das man uns falsch versteht. Das iPad ist ein tolles Gerät und immer noch der Primus der Branche. Aber die Entwicklung beginnt in der letzten Zeit zu stagnieren. Die weiterhin fehlende Unterstützung von Flash behindert das Surferlebnis im Web erheblich und könnte gerade bei Kindern für Frustration sorgen. Auch die Verbindung zum Rechner, die ausschließlich über Apples iTunes läuft, sorgt bei vielen für Unverständnis. Viel Neues versprach ein Update des Betriebssystems iOS auf das nun aktuelle 5.0.1. Allerdings gibt es auch hier Probleme mit der Performance. Zudem sucht man Anschlüsse wie USB und HDMI vergebens. Insgesamt ist die Ausstattung des aktuellen iPad 2 mit einem 1-Gigahertz-Prozessor und lediglich 512 Megabyte Arbeitsspeicher im Vergleich zur Konkurrenz nur noch oberes Mittelmaß. Ohne den gut angepassten A5-Prozessor wäre das iPad 2 sogar nur Mittelmaß. Sowohl hardware- als auch softwareseitig gibt es also einige Gründe sich einem Android-Tablet zuzuwenden.

Android-Tablets werden immer besser

Android-Tablets hatten lange Zeit einen schlechten Stand. Und dies überwiegend zu Recht. Allerdings können die Hersteller auf eine erfolgreiche jüngere Vergangenheit zurückschauen. Android-Tablets entwickelten sich schnell. Und schon heute gibt es Geräte, die bezüglich Hardware und Software neue Maßstäbe setzen.

Die Hardware aktueller Android-Tablets ist dem iPad 2 mittlerweile eindeutig überlegen. 1-Gigahertz-Dual-Core-Prozessoren werden in der Spitze überwiegend mit mindestens 1 Gigabyte Arbeitsspeicher kombiniert. Aktuelle Geräte, wie das kommende Asus Transformer Prime, sind sogar mit einem 1,4-Gigahertz-Vierkern-Prozessor ausgestattet. Die Kameras überzeugen mit bis zu 5-Megapixel Auflösung. 

Ice Cream Sandwich 

Gerade das stabile und innovative Apple Betriebsystem iOS galt lange Zeit als überlegen. Die Android-Versionen für Tablets konnten in viele Tests nicht endgültig überzeugen. Doch auch hier gibt es mit dem gerade präsentierten Android 4.0 Ice Cream Sandwich einen großen Schritt nach vorne. Direkte Vorteile, wie die Unterstützung des Flash-Formats geraten da schon fast in den Hintergrund.

Unsere Tipps für das Weihnachtsfest

Samsung Galaxy Tab 10.1N

Testsieger bei Stiftung Warentest, 1-Gigahertz-Zweikern-Prizessor und ein Gigabyte Arbeitsspeicher, dazu eine hochwertige Verarbeitung und baldige Aktualisierung des Betriebssystems aus Androide 4.0.

Preis: 480 Euro

 

Asus EeePad Transformer Prime

Das erste Tablett mit 1,4-Gigahertz-Vierkern-Prozessor. Mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher wird das Prime als erstes Tablet mit Android 4.0 ausgeliefert. Das Gerät ist zur Zeit nur vorzubestellen. Die Verfügbarkeit ist vor Weihnachten aber wohl sicher. Auch wenn das Gerät sich preislich nah am iPad bewegt, die verbaute Hardware schlägt das iPad 2 locker.

Preis: 599 Euro

Huawei Media Pad

Das Schnäppchen unter den Tablets. Mit einem 1,2-Gigahertz-Prozessor, einem Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 5-Megapixel-Kamera bietet Huaweis 7-Zoll Tablet hochwertige Hardware. Die Rechenkapazität reicht mit Sicherheit um bald auch unter Android 4.0 an den Start zu gehen.

Preis: ab 355 Euro

Update 1.12.11: Informationen von netbooknews.com zufolge wird das Asus Transformer Primeleider erst im Januar 2012 in Europa verfügbar sein. 

 

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