Checkliste für den Arbeitsplatz der Zukunft

Der „Arbeitsplatz der Zukunft“ zeichnet sich durch Mobilität, Flexibilität und virtuelle Zusammenarbeit aus. Sechs Punkte, nach denen CIOs Unternehmen und Mitarbeiter auf künftige Arbeitsplatz-Anforderungen vorbereiten können.

Mein Arbeitsplatz ist dort, wo ich bin. Nach diesem Credo arbeiten bereits unzählige Manager, Kreative und Medienschaffende. Die Möglichkeiten der modernen IT bedeuten für den Mitarbeiter Flexibilität und Unabhängigkeit. Damit diese Vorteile gewährleistet bleiben, arbeiten CIOs hart daran, dass die Fäden sinnvoll und sicher an einem Ort zusammenlaufen – entweder im firmeneigenen Rechenzentrum oder in der Cloud.

Die Erfahrung der jüngeren Vergangenheit zeigt, dass es offenbar wiederkehrende Muster und Fragestellungen bei der Ausgestaltung von IT-Umgebung gibt, die BYOD und Borderless Networks zum Ziel haben, darunter:

  • Verfügen wir über eine aktuelle und zukunftssichere Switching-Umgebung?
  • Haben wir Best Practice Quality of Service (QoS)-Prozesse und -Arbeitsabläufe?
  • Ist unsere IT zuverlässig sicher beziehungsweise haben wir entsprechende Sicherheitsrichtlinien aufgestellt?
  • Wie effektiv managen wir derzeit unser Netzwerk? Erfüllt es auch künftige Anforderungen?
  • Welche Anwendungen müssen neu implementiert werden?
  • Welche neuen Technologien und Anforderungen müssen wir berücksichtigen?

 

 

 

 

Daraus haben die Experten von Logicalis, einem internaionalen Provider von IT-Lösungen und Managed Services, eine Checkliste erstellt, nach der CIOs Unternehmen und Mitarbeiter auf künftige Arbeitsplatz-Anforderungen vorbereiten können. Dabei geht es auch um die Integration von Unified Communications-Lösungen. „Unified Communications bringt Ordnung in die Kommunikationslandschaft, verkürzt unnötige Wartezeiten, erhöht die Erreichbarkeit und beschleunigt somit die Reaktionszeiten“, erklärt Markus Brungs, Geschäftsführer von Logicalis.

Sechs Punkte für den „Arbeitsplatz der Zukunft“

  1. QoS: CIOs müssen analysieren, ob sie die künftigen Anforderungen ihrer Nutzer erfüllen können. Arbeitskräfte von morgen erwarten eine jederzeit und überall mögliche, unterbrechungsfreie Anbindung an Netzwerke, Anwendungen und Daten. Der neue Standard heißt 100-prozentige Zuverlässigkeit der IT. IT-Profis, die sich nicht sicher sind, ob ihre bestehende Infrastruktur den Herausforderungen gewachsen ist, müssen mit Partnerunternehmen kooperieren, die entsprechende Produkte, Lösungen und Dienste mit einbringen.
  2. Sicherheit: Die Arbeitsplätze von morgen machen die Berücksichtigung neuer Sicherheitsaspekte notwendig. Externe haben mit Wireless-Geräten Zugriff auf das Unternehmens-Netzwerk; Unternehmensmitarbeiter lagern Netzwerkdaten aus. IT-Profis sollten Technologie-Partner suchen, die über entsprechende Tools und Expertise verfügen, um das Unternehmens-Netzwerk sowohl von außen als auch von innen zu sichern.
  3. Schnelligkeit: Business-Netzwerke werden immer umfangreicher, die Erwartungen der User immer höher. Eine sorgfältige Planung garantiert IT-Experten ein höchst leistungsfähiges, zuverlässiges Netzwerk, das schneller ist als viele andere.
  4. Drahtloser Zugang: Arbeit ist nicht mehr ein „Arbeitsplatz“. Es ist vielmehr eine Aktivität. Geschäftsleute erwarten, dass ihr Arbeitsplatz dort ist, wo sie hingehen. Ein schneller, zuverlässiger Wireless-Zugang ist kein Bonus mehr, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Es ist Aufgabe der IT, sicherzustellen, dass die Mitarbeiter eines Unternehmens permanent verbunden sind – mit oder ohne Kabel.
  5. Multi-Device: Das Spektrum der Geräte, mit denen die Arbeitskräfte der Zukunft kommunizieren und kollaborieren, wird sich weiter verändern. Unternehmen wissen nie, welche Geräte ihre Mitarbeiter am Arbeitsplatz tatsächlich nutzen. Von daher sollte die Nutzung eigener Geräte am Arbeitsplatz erlaubt sein. „Bring your own device“ verlangt von den IT-Abteilungen, die IT-Infrastruktur so zu gestalten, dass Mitarbeiter egal wann, wo und mit welchem Gerät arbeiten können.
  6. Weltweit einheitliche Servicequalität: IT-User erwarten Tools, Technologien und Service-Standards, die sich nicht dauernd verändern. Die IT muss folglich eine einheitliche globale Infrastruktur aufbauen. Nur so können die Nutzer auf vielfältige Weise mit verschiedensten Geräten weltweit kommunizieren.

Fazit: Der „Arbeitsplatz der Zukunft“ zeichnet sich durch Mobilität, Flexibilität und virtuelle Zusammenarbeit aus. Es wird immer schwieriger werden, Arbeitsmodelle den Mitarbeiter von oben aufzudrücken. Vielmehr entwickeln die Mitarbeiter ihre Vorstellung von Arbeitsplatz, inspiriert durch den Technologie- und Medienwandel. Ein Wandel, den die IT nicht nur begleiten sondern gestalten muss, will sie erfolgreich sein.