Case Marine: ultradünne wasserdichte iPhone-Hülle

Die Sonne scheint, das Freibad ruft. Und damit auch der Schrecken jedes iPhone-Besitzers: Wasser! Viele Hüllen versprechen Abhilfe, machen das Smartphone aber klobig und sind recht teuer. Das Case Marine verspricht Abhilfe – und lässt sogar Platz für eine Extra-Hülle. 

Möglich macht das Polyurethan. Der spezielle Kunststoff lässt sich ultradünn verarbeiten, haftet gut an und beeinträchtigt das Nutzungsverhalten in keinster Weise. Nur 0,25 Millimeter ist das Case Marine dick. Am ehesten lässt sich das Material mit einem Kondom vergleichen, das man dem iPhone verpasst.

Wie gut das funktioniert, zeigt der Hersteller im Video auf einer Technologiemesse gleich selbst. Die Hülle bedeckt alle Stellen am Gerät, an denen eventuell Wasser eindringen könnte – die gesamte Vorderseite plus Rahmen und Teile der Rückseite. Die Vorderseite besteht aus Acryl. Somit gibt es kaum Beeinträchtigungen bei der Nutzung des Displays. Auch Touch-Gesten erkennt das Gerät weiterhin.

Dabei ist das Case so dünn, dass sich sogar eine weitere Hülle zum Schutz vor Stürzen darüberstülpen lässt. Der Hersteller verspricht trotz der flachen Bauart ein wasserfestes Case bis zu einer Tiefe von zehn Metern. Für Taucher ist das Case Marine damit nicht geeignet. Für kleine Schnorchelexpeditionen am Strand und den Sprung ins Freibad reicht das allemal.

Hat das Ding auch einen Haken? Ja, einen kleinen. Im Gegensatz zu teureren wasserfesten Hüllen verfügt das Case Marine über keinerlei abgedichtete Anschlüsse. Das heißt: Telefonieren, Videochatten und Browsen sind kein Problem. Nur Kopfhörer lassen sich damit nicht nutzen, da alle Anschlüsse abgedeckt sind.

Nichtsdestotrotz scheint uns das iPhone-Präservativ eine gelungene Alternative zum vieldiskutierten, aber noch nirgends im Verbund mit einem Smartphonehersteller angekündigten Liquipel zu sein. Preislich liegt das Case Marine im Mittelfeld. Eine Lite-Version ist für 15 Euro erhältlich. Eine Premium-Variante mit verstärktem Rückteil gibt es für 35 Dollar. Das iPad lässt sich bald für 50 Dollar wasserfest abdichten.

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