Apples iPad: Ein Tablet erobert die Kunstszene

Foto: Royal Academy of ArtsIn Brüssel ist im April die 30. Art Brussels, eine Messe für zeitgenössische Kunst, zu Ende gegangen. Unter den Ausstellern fanden sich gleich drei Werke und Installationen, die sich des iPads bedienen. Der britische Künstler David Hockney hingegen, malt ganze Gemäldeserien mit dem Apple-Tablet. Wir stellen Ihnen das iPad als Kunstobjekt, Werkzeug und digitale Leinwand vor.

iPad-Kunst auf der 30. Art Brussels

Mit dem Apple iPad lässt sich nicht nur prima daddeln, surfen oder arbeiten, sondern auch wunderschöne Kunst machen. Auf der Art Brussels etwa, stellten drei Künstler ihre Werke auf einem Apple iPad aus. Die belgische Künstlerin Alex Verhaest inszeniert beeindruckende Porträts mit Hilfe von Schauspielern auf einem Apple iPad, die sich extrem langsam bewegen, in einem 2-Minuten-Loop. Kostenpunkt 4.500 Euro inklusive iPad, beziehbar über die Grimm Gallery:

Foto: grimmgallery.com

Alex Verhaest, Charakterstudie Angelo (Foto: grimmgallery.com)

Foto: grimmgallery.com

Alex Verhaest, Chrakterstudie Helene (Foto: grimmgallery.com)

Die beiden Galerien Jerome Zodo und Anita Beckers zeigten ebenfalls Videoinstallationen auf einem Apple iPad, darunter die Installation “The Nature of Things” von Niklas Goldbach.

Niklas Goldbach, "The Nature of Things", Videoinstallation (Foto: Galerie Anita Beckers)

 

Der britische Künstler David Hockney hingegen, nutzt das Apple iPad als Werkzeug für seine Gemälde. Er erstellt seine iPad-Kunst mit Hilfe der App “Brushes”. Seine Kunst wird unter anderem auch auf iPad2-Cover gedruckt.

Foto: Royal Academy of Arts

David Hockney, "The Arrival of Spring" (Foto: Royal Academy of Arts)

Weitere iPad-Kunst lässt sich ab dem 7. Mai 2012 in Hannover bewundern, hier zeigt der iPad-Künstler Thomas Zehnter seine Werke auf der Ausstellung “Was dahinter liegt”. Für die Ausstellung fotografiert Zehnter interessante Orte mit dem iPad, verfremdete die Bilder anschließend mit entsprechenden Apps und verschlüsselte sie mit einem QR-Code. An den Wänden der Ausstellung hängen lediglich die Codes, betrachten lassen sich die eigentlichen Werke somit nur mit einem Tablet oder Smartphone, das die ausgestellten QR-Codes auslesen kann.

"Christ König", Thomas Zehnter

Aber nicht nur das Apple iPad, sondern auch das iPhone findet in der Kunstszene großen Anklang. Einen schönen Überblick über zahlreiche Künstler liefert unter anderem die Website iPhoneart.com.