Apple-TV-Update und iPad 3: Apple muss endlich Full-HD einführen

Von einem HD-Display wird beim iPad gemunkelt. Von einem Update für das beliebte Apple TV ist die Rede. Vom iTV-Fernseher ist mittlerweile die gesamte Fernsehbranche überzeugt. Doch was nützen tolle Displays, wenn Apple immer noch Filme und Serien in 720 p abspielt? Vieles spricht dafür, dass CEO Tim Cook im März den Einstieg ins Full-HD-Business einläutet.

Das wäre kein Meilenstein, sondern bestenfalls Pflichtprogramm. Denn obwohl iTunes mit über 14.000 Filmen (zum Ausleihen und Kaufen) und über 85.000 TV-Episoden ein Gigant im digitalen Vertrieb von Bewegtbildern ist, mussten High-Definition-Enthusiasten bislang in den sauren Apple (Entschuldigt das Wortspiel!) beißen. Sowohl iPad als auch Apple TV übertrugen Filme und Serien nur in 72op, was unter anderem an der Rechenpower des A5-Chipsatzes liegt, der in beiden Geräten verbaut ist.

Für den März gilt der Launch des iPad 3 so gut wie gesichert. Erst gestern berichteten wir, dass Apple offenbar keine neuen Apple TVs an die große amerikanische Elektronikkette Best Buy liefert. Das deutet auf die Einführung einer neuen Produktkategorie hin. Im Verbund mit einer höheren Auflösung des iPad-Displays sowie der Einführung des leistungsfähigeren A6-Chipsatzes in beiden Geräten stünde der 1080p-Wiedergabe eigentlich nichts im Weg.

Jüngst aufgetauchte Bilder zeigen ein Sharp-Display mit 2048×1526 Pixeln. Das wäre weit mehr als notwendig für die Wiedergabe von Videos in Full-HD, also mit 1920×1080 Bildpunken. Ergo: Full-HD ist Pflicht. Denn spätestens zum Lauch eines iTV würde Apple sich mit niedriger aufgelöstem 720p-Material ein Bein stellen.

Ein hochauflösender Fernseher ohne hochauflösende Inhalte? Das würde der Philosophie eines Unternehmens widersprechen, dass gerade in jüngster Zeit Produkte mit Kampfpreisen am Markt lancierte. So kostet das Apple TV 2 wenig, verkauft sich deswegen gut, was wiederum den Vertrieb von Filmen und Serien via iTunes ankurbelt. Mit Full-HD-Content hätte Apple schlussendlich noch ein Argument mehr, mit dem es auf dem hart umkämpften Markt der Set-Top-Boxen und Smart-TVs um die Gunst der Kunden punkten könnte.

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