App-Wissen: Was versteht man unter einer Universal-App?

App ist nicht gleich App. Diese Erfahrung machen Nutzer spätestens, wenn Sie versuchen ihre für das iPhone konzipierten Apps auf dem iPad aufzurufen. Sie füllen gerade mal ein Viertel des Bildschirms. Es gibt aber einen komfortableren Weg als eine zweite App fürs andere System zu programmieren und zu kaufen. Die Lösung heißt Universal-App.

Universal-Apps bündeln beide Versionen – die iPhone- und die iPad-App – in einem Download. Je nachdem mit welchem Gerät sie anschließend die App aufrufen, wird die entsprechende Variante dargestellt. Das bedeutet aber nicht, dass die iPhone-App auf dem iPad lediglich optisch aufgeblasen wird; es ist darüber hinaus möglich speziell auf das iPad angepasste Variante in der Universal-App zu integrieren. Sie erhalten zwei Apps für einen Preis.

Woran erkenne ich eine Universal-App?

Im App Store erkennen Sie eine Universal-App an dem Plus-Zeichen links neben dem Preis:

Zum anderen gibt es auf der Beschreibungsseite einer App einen entsprechenden Hinweis in der linken Außenspalte:

Der Hinweis “Universal” im Titel ist kein Indiz für eine Universal-App.

Damit die App auf dem iPhone und dem iPad läuft, müssen Sie beide Geräte mit dem Rechner, auf dem Sie iTunes installiert haben, synchronisieren. Eine direkte Synchronisation zwischen iPhone und iPad ist zur Zeit noch nicht möglich. Vielleicht ändert sich das, sollte Apple iTunes als Cloud-Service anbieten. Dann wäre es möglich, mit jedem Gerät auf seine Daten über das Internet zugreifen zu können.