Angriff auf Smurfs' Village: US-Handelsaufsicht soll In-App-Käufe untersuchen

Edward Markey, US-Demokrat und Kongressabgeordneter, hat die US-Handelsaufsicht aufgefordert, In-App-Käufe, wie sie über den App Store möglich sind, näher zu untersuchen. Auslöser war ein Artikel in der Washington Post, der von einem achtjährigen Mädchen berichtete, das 1400 US-Dollar für virtuelle Schlumpfbeeren ausgegeben hatte.

In dem Schreiben an Jon Leibowitz, den Vorsitzenden der Federal Trade Commission, argumentiert Markey, dass diese Apps für Kinder gemacht seien, die nicht in der Lage sind, die Reichweite von In-App-Käufen zu verstehen. Insofern begrüße er jeden Schritt, den die Handelsaufsicht unternehme, um diese Angelegenheit zu untersuchen.

Markey schreibt: “Ich fordere die Kommission auf, Maßnahmen zu ergreifen, um Verbraucher mit Informationen zum Marketing und zum Vertrieb dieser Apps zu versorgen.” Weiter fordere er, dass die Handelsaufsicht die Branchentätigkeiten in diesem Bereich beleuchten soll, um zu entscheiden, ob es sich dabei um unlautere oder betrügerische Handlungen oder Praktiken handelt.

Ganz so schutzlos, wie Markey es darstellt, sind Verbraucher nicht: Eltern können beispielsweise die In-App-Käufe in den iOS-Einschränkungen deaktivieren. Außerdem ist bei In-App-Käufen eine erneute Eingabe des iTunes-Passworts notwendig, um den Kauf abzuschließen. Nach Eingabe des Passwortes bleibt es aber über einen Zeitraum von 15 Minuten möglich, weitere Einkäufe zu tätigen, ohne das Passwort erneut eingeben zu müssen.

Via Heise

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