Android 4.0: Mehr Sicherheit und Kontrolle für Nutzer

Die Nutzung des Smartphone oder Tablet ist schon längst nicht mehr auf SMS, Telefonieren oder Surfen im Web beschränkt. Wir fotografieren, notieren, speichern Geschäftstermine. Alle diese Daten brauchen Schutz. Die Entwickler von Android 4.0, alias Ice Cream Sandwich, haben sich diesem Punkt angenommen. Auch die Kontrolle durch den Nutzer selbst soll berücksichtig worden sein.

Sicherheit durch neue Verschlüsselung

Android 4.0 nimmt sich ein gutes Beispiel am Tablet-OS Honeycomb und intergriert eine Verschlüsselung für aller auf dem Gerät befindlichen Daten durch ein Kennwort oder persönliche Zahlenkombination. Nur nach Eingabe können die Daten eingesehen werden. Eine erhebhliche Verbesserung vor allem im Falle eines Diebstahls.

Auch Apps werden in Zukunft dank neuer Schlüsselbund-API in Android 4.0 sicherer. Die API übermitellt der App Daten zur Erstellung von Benutzerzertifikaten und Legitimationen. Entsprechend programmierte Apps arbeiten so sicherer und sind weniger anfällig für Missbrauch.

Mehr Einfluss für den Nutzer

Android 4.0 bietet dem Nutzer darüber hinaus mehr Kontrolle über einzelne Aktivitäten und deren Ladevorgänge, die meist unbemerkt im Hintergrund ablaufen. Vorinstallierte Apps, wie Google Maps, können nun deaktiviert werden. Zwar ist eine komplette Deinstallation noch immer nicht möglich, das automatische Laden der App, inklusive Senden und Empfangen von Daten, wird jedoch unterbunden. Auch auf im Hintergrund laufende Apps kann der Nutzer durch individuelle Einstellung in Android 4.0 Einfluss nehmen.

Mehr Informationen zum Thema Sicherheit rund um Android findet ihr in unseren zehn Tipps wie sie Ihr Smartphone sicherer machen.

Acht kostenlose Antiviren-Programme für Android findet ihr hier.

via: zdnet

 

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