Analyst: iPhone 5 wird flacher als die Konkurrenz erlaubt

Ming-Chi Kuo, Analyst bei KGI Securities, hat sich Gedanken zum iPhone 5 gemacht und schlau vorgerechnet, mit welchen Maßnahmen Cupertino wieder das flachste Smartphone der Welt bauen könnte. Denn momentan hat die Konkurrenz Apple den Rang abgelaufen. Mit den richtigen Material wäre das nächste Apple-Smartphone nur 7,9 Millimeter dick.Das größte Sparpotenzial sieht Kuo im Gehäuse. Gesetzt dem Fall, Apple setzt beim kommenden iPhone tatsächlich auf sein viel diskutiertes LiquidMetal, könnte der Konzern künftig auf einen Glas-Body verzichten und damit immerhin 0,5 Millimeter einsparen. Momentan ist das iPhone 4S von beiden Seiten mit sogenanntem Gorilla Glass eingefasst.

Wenn es Apple ferner gelingen würde, die Dicke des Displays zu reduzieren, könnte man hier weitere 0,4 Millimeter einsparen, rechnet Kuo vor. Das soll durch eine neuartige Touch-Technologie namens “In Cell” ermöglicht werden, die Sharp und Toshiba Mobile Displays entwickelt haben. Durch die Integration der Technologie direkt in das Display ließen sich nicht nur leichtere und dünnere Geräte fertigen. Ferner wären weniger Arbeitsschritte vonnöten, um ein iPhone zu fertigen.

Außerdem ließe sich die Größe des verbauten Akkus reduzieren, was wiederum rund zehn Prozent weniger Fülle bedeuten würde, so Kuo. Momentan kommt das iPhone auf einen Höhe von 9,3 Millimetern. Das reichte einmal zum Spitzenplatz, doch die Zeiten sind längst vorbei. Apple muss neben einem veränderten Formfaktor nachdem technischen Update auf das 4S wieder für einen Aha-Effekt sorgen.

Analyst Gene Munster von Piper Jaffrey geht davon aus, dass das neue iPhone im Oktober pünktlich zur Entwicklermesse WWDC mit LTE-Unterstützung und einem überarbeiteten Äußeren vorgestellt wird.

(via)