AirDroid: Drahtloser Zugriff auf Android-Geräte aus dem Browser

Egal ob zur Sicherung der hinterlegten Daten oder zum Aufspielen neuer Dateien – irgendwann muss jedes Smartphone oder Tablet mit Android in direkte Verbindung mit einem Computer treten. Ganz bequem und ohne lästiges Kabel erfolgt die Synchronisation von Daten und der Zugriff auf das Gerät mit der kostenlosen App AirDroid.

Der Zugriff auf das Android-Gerät gestaltet sich über AirDroid denkbar einfach. Der Nutzer muss nur die App starten und anschließend auf einem Computer – egal ob Windows, Mac oder Linux -, der sich im gleichen WLAN-Netz befindet, die angezeigte IP-Adresse in die Adresszeile eines Browsers eingeben. Bevor das Smartphone oder Tablet ihm Zugriff gewährt fragt es noch das Passwort ab, das auf seinem eigenen Display steht.

Bequeme Dateiverwaltung und Datensicherung

Mit AirDroid hat der Nutzer von seinem Browser aus bequemen Zugriff auf Apps, Musik-, Bild- und Videodateien, SMS, Kontaktdaten Notizen und Klingeltöne. Er kann Daten vom Smartphone oder Tablet auf seinem Computer sichern, neue auf das Android-Gerät kopieren oder sie direkt auf diesem bearbeiten.

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Über AirDroid lassen sich sogar SMS schreiben, Apps verwalten, laufende Prozesse (Tasks) beenden, Fotos und Anruflisten betrachten oder Musikstücke als Klingeltöne festlegen.

Zusätzlich zeigt AirDroid die Belegung der verschiedenen internen und externen Speicher an und informiert den Nutzer über die aktuelle Auslastung von Arbeitsspeicher und Prozessor des Geräts.

Screenshot-Funktion angekündigt

Die Benutzeroberfläche von AirDroid ist übersichtlich und schön gestaltet. Ohne weitere Erläuterungen lassen sich die verschiedene Elemente und deren Funktion gleich bei der ersten Nutzung verwenden. Die Entwickler haben bereits angekündigt ihre Software noch um eine Screenshot-Funktion zu ergänzen.

AirDroid steht zum kostenlosen Download im Android Market bereit. Die rund 2,7 Megabyte große App erfordert mindestens Android 2.1 und ist auf die Nutzung mit Chrome, Safari und Firefox ausgelegt. Opera und der Internet Explorer funktionieren wohl auch, aber die Programmierer der Anwendung raten von ihnen ab.

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