5 to 9: Abend-Lektüre, Frankfurter Rundschau, Ninja, App-Suche, Schweiz

iPad-Käufer lieben offensichtlich ihr Gerät, denn sie benutzen es täglich, die Frankfurter Rundschau bringt ihre Zeitung aufs iPad und kann auf den ersten Blick fast überzeugen, Steve Jobs soll mit Wurfsternen an einem japanischen Flughafen gestoppt worden sein und – wenn wundert’s – die Schweizer kaufen vor allem das teuerste iPad.




Zu Hause und ab 20 Uhr

Laut einer Studie des Medienunternehmens Tomorrow Focus nutzen 97 Prozent der iPad-Besitzer ihr Gerät täglich, und zwar vorwiegend zu Hause und vor allem am Abend ab 20 Uhr. Außerdem seien 50 Prozent der iPad-Besitzer bereit bis zu zehn Euro pro Monat für journalistische Inhalte auszugeben. Wenn da mal nicht der Wunsch Vater des Gedankens ist.




Frankfurter Rundschau auf dem iPad

Seit heute Morgen gibt es die Frankfurter Rundschau für das iPad. Die Zeitung verspricht “hohe journalistische Qualität, die jetzt mit der Faszination einer neuen, multimedialen Erlebniswelt verknüpft wird.” Die Inhalte dafür sollen sowohl aus dem Printtitel als auch zeitnah durch Online-Artikel ergänzt werden. Alle Funktionen der App sollen nach dem Download auch ohne Online-Zugang funktionieren.

Die App selbst ist kostenlos. Die Zeitung hatte angekündigt, für die tägliche Ausgabe 79 Cent zu verlangen.

Die Frankfurter Rundschau scheint derweil vom Zulassungszeitpunkt der App im Store überrascht worden zu sein. Im iTunes Store führen sowohl der in der Beschreibung der App angegebene Link für mehr Informationen als auch der standardisierte Support-Link daneben auf Error-Seiten.

Frankfurter Rundschau auf dem iPad

And by the way: Bei einem ersten Kurztest ist es uns nicht gelungen, die aktuelle Ausgabe der Zeitung runterzuladen. Die aktuellste zur Verfügung stehende Zeitung ist vom Samstag, 11. September (siehe Screenshot). Diese ist allerdings wirklich schick gemacht. Kein PDF-Abklatsch der Printausgabe, vielmehr sind die Inhalte ideenreich an das iPad-Format angepasst.

Unser erster Eindruck: So könnte die Zeitung der Zukunft aussehen, jetzt muss sie nur noch aktuell werden.

kostenlos, jetzt herunterladen: Frankfurter Rundschau

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Update, 15. September 2010, 16:15 Uhr:

Jetzt gibt es die Ausgabe des heutigen Tages in der App zu kaufen, aber wer die App nicht bereits auf seinem iPad hat, hat Pech. Denn seltsamerweise ist die App aus dem Store verschwunden. Wir haben zahlreiche Suchbegriffe verwendet (Frankfurter Rundschau, FR, FR-Kiosk, Rundschau usw.) um die App zu finden – nichts, sie bleibt verschwunden.



Einfache App-Suche

Wen die App-Suche im iTunes Store nervt, der bekommt auf der Seite App of the Day einfacher und schneller Suchergebnisse geliefert. Der Dienst ist eine Echtzeitsuche, wie man es seit neuestem auch auch auf der Google-Suchseite erleben kann.




Ninja Steve Jobs

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet mit Verweis auf das japanische Magazin SPA, dass Apple-Chef Steve Jobs beim Sicherheitscheck am japanischen Flughafen Kansai gestoppt worden sei, weil er Ninja-Wurf-Sterne mit sich geführt habe.

Bloomberg schreibt:

A security scan at Kansai International Airport, near Osaka, detected the weapons inside the executive’s carry-on luggage in July as he was returning home to the U.S. from a family vacation in Kyoto, the Japanese magazine reported, citing unidentified officials at the airport and the transportation ministry. Jobs said it wouldn’t make sense for a person to try to hijack his own plane, according to the report. He then told officials he would never visit Japan again, the magazine reported. Apple declined to comment.

Apple bestätigte auf Anfrage von Bloomberg zwar, dass Jobs diesen Sommer Urlaub in Kyoto gemacht habe, die Berichte über den Sicherheitscheck aber seien reine Erfindung.




50.000 verkaufte iPads in der Schweiz

Drei Monate nach dem Verkaufsstart in der Schweiz sind nach Expertenschätzungen dort zwischen 48.000 und 52.000 iPads verkauft worden, berichtet der Schweizer Tagesanzeiger. Besonders beliebt sei das teuerste Modell mit 3G und 64 Gigabite, was die Hälfte der Verkäufe ausmache. Apple wollte nach Tageszeiger-Angaben keine Stellung zu den Zahlen nehmen.