5 to 9: Siedler, Fifa 11, iPad-Studie, Mafia-Skandal, iPad-Tethering

5 to 9 - Mail an die RedaktionDie Karawane zieht weiter: nach Küchentisch und iPhone erobern die Siedler von Catan nun das iPad. Außerdem in den ersten News des Tages: Anpfiff für Fifa 11, Verleger können aufatmen, das iPad als Modem, und ein italienischer Minister will die Mafia aus dem App Store verbannen.


Siedler erobern das iPad

Der Brettspielklassiker “Siedler von Catan” setzt seine Erfolgsgeschichte auch auf den digitalen Medien fort. Nach einer iPhone-Version haben die Entwickler von United Soft jetzt die Catan HD-Version (3,99 Euro, iTunes-Link) fürs iPad nachgelegt.

Das Spielprinzip orientiert sich am Original ergänzt um die Vorteile des iPads: So bietet die Benutzeroberfläche drei frei verschiebbare Fenster für eine bessere Spielübersicht. Im lokalen Multiplayer-Modus können bis zu vier Spieler gegeneinander handeln, bauen und herrschen. Alleinspieler treten gegen die künstliche Intelligenz der Computergegner an. Bereits wenige Stunden nach der Veröffentlichung am Mittwoch schob sich das Spiel auf Platz eins der iPad-Downloads-Charts von iTunes.




Fifa 11 für iPhone erhältlich

Seit den frühen Morgenstunden ist Fifa 11 (3,99 Euro, iTunes-Link) für das iPhone erhältlich, nur wenige Tage, nachdem Gameloft seine iPhone 4-optimierte Version Real Football 2011 (5,49 Euro, iTunes-Link) veröffentlicht hat. Die Entwickler von EA Mobile Games lassen sich davon nicht beirren. Fifa 11 bietet über 500 Teams und mehr als 50 Stadien. Alle Details sind für das Retina-Display des iPhone 4 optimiert. Spielerbewegungen, das Abspiel und das Zweikampfverhalten sind verbessert worden. Vor dem ersten Anpfiff ist jedoch Geduld gefordert: Das Spiel ist fast 860 Megabyte groß. Das folgende Video gibt in der Zwischenzeit einen Vorgeschmack auf das Elfmeterschießen:




Italienischer Minister will iPhone-App verbieten lassen

Die Entwickler von Apalon sind nicht gerade für ihren guten Geschmack bekannt. Von ihnen stammt beispielsweise die zweifelhafte Erfolgs-App 100 Nazi Scalps (kostenlos, iTunes-Link) oder das Toilettenspiel Drunk Sniper (0,79 Euro, iTunes-Link). Bei der Reise-App What Country (0,79 Euro, iTunes-Link) haben die Entwickler es aber nach Meinung des italienischen Tourismusministers Michela Vittoria Brambilla zu weit getrieben. What Country fordert seine Nutzer auf, lustige Fotos in die Community hochzuladen, die auf die Klischees einzelner Länder abzielen. Für Italien sind das “Pizza, Mafia, Pasta, Scooters”.

Diese Auflistung sei eine Beleidigung für sein Land, sagt Brambilla, und will die App verbieten lassen. “Italien ist weltbekannt für seine Geschichte, seine Kultur und seinen Lebensstil. Als Bürger und Minister kann ich es nicht zulassen, dass eine kriminelle Organisiation beispielhaft für unser Land angeführt wird.” Bislang war Brambilla nicht erfolgreich. What Country bringt weiter Klischees unters Volk, und raten Sie mal für wen “Beer, Discipline, Autobahns” stehen?




iPad-Nutzer nutzen Werbung

Gute Nachrichten für Verleger und Werbungtreibende. Eine aktuelle Studie der Analysten von Nielsen belegt, dass iPad-Nutzer empfänglich für Werbung auf ihrem mobilen Gerät sind. 39 Prozent der iPad-Besitzer sagten, dass sie die Werbeformate “neu und interessant” fänden und ihre Kaufentscheidung davon beeinflussen ließen. Die Studie ergab außerdem, dass die Mehrzahl der iPad-Besitzer männlich (65 Prozent) und jünger als 35 Jahre als (63 Prozent) ist.




Modemfunktion fürs iPad?

Obwohl Apple-Chef Steve Jobs die Modemfunktion für das iPad vor ein paar Monaten ausgeschlossen hat, gibt es Hinweise, die das Gegenteil belegen. 9to5Mac berichtet, dass Entwickler in der aktuellen Beta 2-Version des kommenden iOS 4.2 eine Einstellung im Netzwerkbereich gefunden haben, die das Teilen der UMTS-Verbindung – das so genannte Tethering –  mit dem iPad 3G ermöglichen soll. Der auf 9to5Mac gezeigte Screenshot stammt allerdings von einem europäischen iPad, beim US-amerikanischen Pendant von AT&T tauchte die Funktion bislang noch nicht auf.