5 to 9: Grip for iPad, Adidas-Storno, Tango vs. FaceTime, IS Drive, Flash mit iLiveX

5 to 9 - Mail an die RedaktionDer App Store öffnet zum Wochenanfang mit drei Überraschungen. IS Drive (3,99 Euro, iTunes-Link) ist die erste BitTorrent-App, Tango (kostenlos, iTunes-Link) nimmt es mit FaceTime auf und iLiveX (14,99 US-Dollar, iTunes-Link) macht Multitasking und Flash auf dem iPad möglich. Außerdem in den News am Morgen: Adidas storniert mobiles Werbebudget, und ColorWare lässt das iPad hängen.

Teurer Griff zum iPad

Warum auf ein weißes iPhone warten, wenn es ColorWare gibt. Die Produktdesigner aus Minnesota haben sich darauf spezialisiert, iPhones, Macs und andere Geräte nach dem Farbwunsch des Kunden zu individualisieren. Für das iPad haben sich die Spezialisten aber etwas anderes ausgedacht. Grip for iPad ist ein Aluminiumrahmen mit Tragegriff, so dass sich das Tablet nicht nur bequem spazieren führen lässt, sondern auch beim Gebrauch gut in der Hand liegt.

Natürlich lässt ColorWare bei der farblichen Gestaltung von Rahmen und Griff keine Wünsche offen. Die Individualisierung hat Ihren Preis: 300 US-Dollar kostet das Grip for iPad. Sollte bei den 46 vorgeschlagenen Farben noch nicht die passende Kombi dabei sein, ist es möglich, für weitere 250 US-Dollar Farben aus dem international gültigen Pantone-System auszuwählen.




IS Drive: Apple erlaubt BitTorrent-App

Überraschend hat Apple die erste BitTorrent-App zum Download im App Store zugelassen. BitTorrent ist eine Technologie, die sich für die schnelle Verteilung großer Datenmengen eignet. Die App IS Drive (3,99 Euro, iTunes-Link) für iPhone, iPod touch und iPad war zunächst abgelehnt worden, weil sie via BitTorrent auch illegales Filesharing ermöglicht. IS Drive ist zunächst für die Verwaltung von Dateien auf einem ImageShack-Laufwerk gedacht. ImageShack ist ein kostenpflichtiger Dienst, der sich auf den Austausch von Bild-Dateien spezialisiert hat.

Dennoch wird es möglich sein, auch andere  .torrent-Dateien aus dem Internet über IS Drive zu suchen. Entwickler Derek Kepner setzt aber auf einen verantwortungsvollen Umgang: “Die App ist nicht darauf ausgerichtet, illegale Downloads zu erleichtern”, sagt Kepner im Interview mit Torrentfreak. “Und sollte ein Nutzer mit der App gegen das Gesetz verstoßen wollen, soll das nicht mein oder das Problem von Apple sein. Über Safari könnte er es genauso tun.”




Adidas zieht Werbebudget für iAd zurück

Rückschlag für Apples Werbenetzwerk iAd. AppleInsider berichtet unter Berufung auf Business Insider, dass der Sportausstatter Adidas angeblich ein Marketingbudget in Höhe von zehn Millionen US-Dollar für mobile Werbung storniert hat. Als Grund werden die strengen Regeln von Apple angeführt: Steve Jobs sei ein Kontrollfreak. Damit ist Adidas nach Chanel das zweite große Unternehmen, dass sich aus iAd zurückzieht.




Tango macht FaceTime Konkurrenz

Seit einigen Tagen ist die Videotelefonie-Software Tango (kostenlos, iTunes-Link) im App Store erhältlich. Im Gegensatz zu Apples FaceTime, das das iPhone 4 und Wifi bei allen Gesprächsteilnehmern voraussetzt, funktioniert Tango auch im 3G-Netzwerk und mit allen anderen iPhone-Modellen.

Walter Mossberg, der Tango für das Wall Street Journal getestet hat, urteilt: “Tango funktioniert wie versprochen und ist einfach zu handhaben. Die Videoqualität ist aber ungleichmäßig und kommt nicht an die Qualität von FaceTime heran.” Der Vorteil von Tango sei aber, dass es auf allen iPhones und auf Android-Geräten funktioniert. Damit ermögliche Tango im Gegensatz zu FaceTime auch Gespräche zwischen den rivalisierenden Plattformen.




iLiveX: Multitasking und Flash auf dem iPad

Die kalifornische Firma StarNet Communications hat eine App vorgestellt, die Multitaskling und Flash mit dem iPad ermöglichen soll. iLiveX (14,99 US-Dollar, iTunes-Link) ist im US-App Store erhältlich und wendet einen Trick an: Die App verbindet das iPad mit einem Unix- oder Linux-Desktop oder -Server und stellt die Prozesse auf dem anderen Rechner auf dem Display dar.

Die Entwickler versprechen eine stabile drahtlose Verbindung auch über ein 3G-Netzwerk. Ist auf dem anderen Rechner Firefox als Browser installiert, lassen sich dort Flash-Videos abspielen und über das iPad steuern. Ebenso sei echtes Multitasking zwischen verschiedenen Programmen und auch ein Austausch via Copy and Paste möglich.