3D-Facetime: IBM-Forscher sagen holografische Telefongespräche für 2015 voraus

Es ist beeindruckend, wie sich die IT-Entwickler von heute Stück für Stück an den Visionen aus Star Wars und Star Trek abarbeiten und diese in die Realität umsetzen. Das nächste große Ding sollen holografische Telefongespräche sein. Für die Marktforscher von IBM gehört die 3D-Projektionstechnologie für Mobiltelefone spätestens 2015 zum Alltag. justapps.de zeigt, wie sich iPhone-Enthusiasten das Telefongespräch der Zukunft vorstellen.

Einmal im Jahr befragt das IT- und Beratungsunternehmen IBM seine rund 3000 Forscher, welche fünf Technologie-Ideen sich in den kommenden fünf Jahren durchsetzen werden. Diese Umfrage ist mehr als ein Blick in die Kristallkugel. IBM gehört weltweit immer noch zu den führenden Unternehmen für Hardware, Software und IT-Dienstleistungen. Das Ergebnis gibt zudem einen aktuellen Überblick, woran hinter den Kulissen des Silicon Valley und im IBM-Forschungscenter San Jose, Kalifornien, gearbeitet wird.

Auf Platz eins der diesjährigen Umfrage landeten holografische Telefongespräche. Bereits 2015 soll die Technologie soweit fortgeschritten sein, dass Mobiltelefone ein 3D-Abbild des Gesprächspartners mit einem eingebauten Beamer in den Raum projizieren. Science-Fiction-Fans kennen die Vision beispielsweise aus Star Wars, wenn Prinzessin Leia oder Darth Vader als Holo-Projektion in Erscheinung treten. Auch CNN hat die Technologie mittlerweile in das TV-Studio von heute aufgenommen und etwa Reporterin Jessica Yellin als holografische Projektion zugeschaltet.

iPhone-Besitzer träumen schon länger von holografischen Telefongesprächen. Dieses Video zeigt die Funktionsweise einer möglichen 3D Hologram App:

Und hier hat sich Inha Luke Yoo Gedanken gemacht, wie Textnachrichten oder Todo-Listen von einem Hologram präsentiert werden können:

Sollte die Technologie zum Einsatz kommen, sind vor allem leistungsfähigere Akkus gefragt. Aber auch in diesem Bereich sehen die Marktforscher von IBM positive Entwicklungen. Die Batterien der Zukunft sollen auf energiereichen Metallen basieren, die lediglich Umgebungsluft benötigen, um sich wieder aufzuladen. Denkbar sind auch Systeme, die – ähnlich wie Automatik-Armbanduhren – die ständige Bewegung in Energie umwandeln.