Toshl: Kostenkontrolle mit Synchronisationsfunktion

Das iPhone ist wie der Geldbeutel ein ständiger Begleiter. Da bietet es sich an, mit Apples Smartphone einen Überblick über die eigenen Ausgaben zu bewahren. Eine von vielen Apps, die dabei helfen sollen, ist Toshl: Die Software zur digitalen Kostenkontrolle überzeugt durch eine einfache Bedienung und eine Synchronisationsfunktion – und ist vor allem kostenlos.

Die Benutzeroberfläche ist simpel: In der “Timeline” zeigt Toshl die Ausgaben der letzten dreißig Tage an, auf Wunsch lassen sich auch alle Ausgaben oder nur die eines Monats darstellen. Die Übersicht stellt jeden Ausgabeposten einzeln dar und trennt einzelne Tage voneinander über eine rote Zeile, die gleichzeitig die Summe der Ausgaben des jeweiligen Tages benennt. Scrollt der Benutzer ans Ende der Liste, erhält er eine Summe des gesamten dargestellten Zeitraums. Auf Wunsch lassen sich die Ausgaben auch nach Tags sortiert anzeigen.

Die Eingabe neuer Posten erfolgt durch das Plus-Symbol oben rechts. Als Standard-Angaben reichen der Preis und die gewünschten Tags aus: Nach und nach lassen sich immer weitere Tags anlegen, die beliebtesten zeigt die App auf der ersten Eingabeseite an. Auf Wunsch lassen sich als weitere Option Einträge rückdatieren oder mit Notizen versehen.

Spannend wird’s beim Einsatz der Synchronisationsfunktion: Nach dem Anlegen eines Benutzer-Accounts kann Toshl die eingegeben Daten mit dem Server des Entwicklers bei bestehender Internet-Verbindung synchronisieren. Ein Besuch auf der Toshl-Website stellt die Ausgaben als verschiedene Grafiken dar, die einen Überblick darüber verschaffen, welche Ausgabenposten die größten sind. Auf Wunsch lassen sich die Daten auch als .csv-Datei aus dem Browser exportieren. Wer sich Statistiken zur Ausgabenentwicklungen über Monate hinweg ansehen, eine Suchfunktion benutzen oder die Daten als Excel-, PDF- oder Google-Docs-Datei exportieren möchte, muss sich für die Pro-Version 19,95 US-Dollar (circa 16 Euro) pro Jahr bezahlen. Sorgen um Datenschutz begegnet der Entwickler mit der Versicherung, keine personenbezogenen Daten weiterzugeben. Auf Wunsch lässt sich die App aber auch ohne Synchronisation benutzen.

Wünschenswert wäre eine Möglichkeit, auch Einnahmen erfassen zu können. Was außerdem fehlt, ist eine deutsche Lokalisierung. Da die App aber noch recht neu ist und der Entwickler ständig Updates mit weiteren Sprachen veröffentlicht, dürfte die Integration nur eine Frage der Zeit sein.