Civilization Revolution: Mit dem iPhone zur Weltherrschaft

Civilization Revolution

Seit Sid Meier 1991 die erste Version seines rundenbasierten Strategiespiels Civilization veröffentlichte, sorgten mittlerweile vier Teile sowie Spin-Offs und Erweiterungen bei Millionen von Spielern für durchspielte Tage und Nächte. Mit Civilization Revolution gibt es eine Variante des Titels auch für iPhone, iPad und iPod touch. Wir haben die iPhone-Version getestet.

Der Spieler übernimmt die Rolle eines Staatsoberhauptes, dessen Zivilisation sich auf der Welt gegen andere Nationen behaupten muss. Wie die vom PC und Mac bekannten Titel ist Civilization Revolution dabei um einiges tiefgehender als ein reines Kriegsspiel: Der Sieg gegen die vom Computer gesteuerten Mitspieler erfolgt nicht unbedingt mit militärischen Mitteln. Stattdessen kann der Spieler seine Zivilisation soweit pflegen, dass er über wirtschaftliche Dominanz oder technologischen Fortschritt zur obsiegenden Weltmacht wird. Dabei hilft es auch, mit anderen Zivilisationen zu kooperieren. Ein mögliches Ziel ist es, als erster den Weltraum zu bereisen.

Los geht’s aber im ganz kleinen Rahmen. Der Spieler sucht sich eine Nation mitsamt Staatsoberhaupt aus. Mit einem Siedler landet er irgendwo auf einer ihm noch völlig unbekannten Weltkarte, baut seine Hauptstadt und trainiert seinen ersten Krieger. Nach und nach gilt es dann, die Welt zu erkunden, andere Nationen aufzusuchen und vor allem Technologien zu erlernen. Erst dann ist es möglich, Krieger auf Pferde zu setzen oder Schiffe zu bauen, um die Meere zu erobern. Der Spieler begleitet seine Zivilisation so von der Antike über die Moderne bis in die Zukunft.

Passend für eine Mobil-Umsetzung ist, dass das Spiel etwas simpler aufgebaut ist als die PC-Version: Der Spieler muss sich nicht um Arbeitseinheiten und Rohstoffabbau kümmern und nicht so viele verschiedene Einheiten bauen. Manchen Fans mag das etwas zu wenig sein, andere wird es nicht stören.

Was im Vergleich zu anderen Umsetzungen auf anderen Plattformen allerdings eindeutig fehlt, ist ein Multiplayer-Modus. Ärgerlich ist auch, dass die Touschscreen-Steuerung zwar gut funktioniert, in manchen Belangen aber nicht richtig optimiert wirkt: Das Bewegen über viele Felder hinweg mittels eines einzigen Befehls funktioniert nicht. Dies ließe sich zwar mit einem Update beheben, bisher hat sich der Entwickler dazu aber noch keine Zeit genommen.

Der Test bezieht sich auf die iPhone-/iPod-touch-Version. Die iPad-Version gibt’s für10,49 Euro.